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Gardasee (lago di garda, kite, sailing, surf, mountainbike, gardaland, verona, monta baldo, fraglia vela, RUSSELL COUTTS rc 44)
Der
Gardasee (auch Benaco genannt) ist der größte See Italiens. Er liegt auf 65 Meter Höhe. Zwischen Riva del Garda und Peschiera beträgt seine Länge 51,600 km; er hat eine maximale Breite von 17,200 km und eine Fläche von 369,95 km². Die maximale Tiefe (zwischen Muslone und Castelletto di Brenzone) beträgt 346 m; die mittlere Tiefe 135 m.
Aufgrund seiner
Pflanzenvielfalt und Mikroklimaten ist der Gardasee bestimmt der interessanteste See der ganzen Alpenregion. Er hat auch eine völlig eigenartige Form: Während der nördliche fjordähnliche Teil von hohen Bergketten umsäumt ist, liegt das südliche Ufer bereits in der Ebene. Dank der vielfältigen See- und Berglandschaft (die Bergkette des Monte Baldo zählt einige Zweitausender) kann man hier eine Vielzahl von
Wasser-, Boden- und Luftsportarten treiben.
Typische Winde des Gardasees: Der Sover oder Suer (in Riva del Garda Bali' genannt) weht von Bocca di Riva nach S. Vigilio; der Ander bläst vom Westen nach Osten; wenn er am Nachmittag beginnt und sich nach dem Sonnenuntergang legt, bringt er gutes Wetter. Der Avreser (Balestro) weht aus allen Richtungen und bringt viele verstreute Wolken und wechselhaftes Wetter.
Abendwinde werden Montesè (d. h. Bergwinde) genannt. Die Ora ist ein regelmäßiger Ostwind, der für die Seefahrt nützlich ist.
Der Rèfol ist ein im Frühling plötzlich wehender Wind, der nur kurz dauert. Der Gardesana oder Grancher weht im Winter aus der Provinz Mantua; er bringt entweder Nebel oder wechselhaftes Wetter. Der Bovaren weht aus der Vobarno-Schlucht (oberhalb Salò) und bringt kaltes Wetter.
wetter Brenzone am Gardasee